Eine werterhaltende und wertschöpfende Planungs- und Baukultur ist für die nachhaltige Entwicklung der sächsischen Kommunen und Kulturlandschaften von großer Bedeutung. Der Umgang mit dem Bestand, die Anpassung an veränderte Bedingungen sowie die Ergänzung und Transformation bestehender Strukturen spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur 2024 sollen deshalb innovative und übertragbare Lösungen für die planerischen und baulichen Herausforderungen im Um-, An- und Weiterbau gewürdigt werden. Gesucht werden dafür Projekte, die in den letzten sieben Jahren im Freistaat Sachsen abgeschlossen wurden und beispielhaft für qualitativ hochwertige, baulich-räumliche Weiterentwicklung und Transformation stehen.

Im Wettbewerb wird besonders danach gefragt, wie im Projekt mit dem Baubestand umgegangen wurde? Welche besonderen bautechnischen Lösungen wurden für eine Bestandssituation gefunden? Wie kommen Alt und Neu im Projekt zusammen und welche neuen planerischen Ansätze wurden verfolgt? Und welchen Beitrag leistet das Projekt zur Ressourcenschonung und CO²-Reduzierung?

Die ausgezeichneten Bauvorhaben sollen herausragende baukulturelle Qualität aufweisen und positiv zur Gestaltung öffentlicher und privater Räume beitragen. Der Staatspreis würdigt sichtbare und erlebbare Beiträge zur Baukultur in Sachsen, um Bauherren, Architekten und Ingenieure in ihrem gemeinsamen Wirken für die bauliche Umwelt zu bestätigen und zu neuen Leistungen zu motivieren. Zudem soll der Preis die Öffentlichkeit für Themen der Baukultur sensibilisieren und das Bewusstsein für die gebaute Umwelt stärken.

Alle Informationen zur Auslobung und den Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Webseite Staatspreis für Baukultur

Bewerbungen können noch bis zum 5. Februar 2024 online über das Beteiligungsportal unter https://mitdenken.sachsen.de/staatspreis-baukultur eingereicht werden.